Virtual, Augmented & Mixed Reality

„Virtual Reality“, „Augmented Reality“ und die Mischung davon, „Mixed Reality“ sind Schlagwörter für bestimmte Konzepte von Darstellungen von Anwendungen oder Spielen. Letztendlich sind die Ideen nicht besonders neu; Augmented Reality gab es schon in den 90ern, mit Virtual Reality beschäftigt sich zum Beispiel der Film „Tron“ von 1982.

Inzwischen ist die Entwicklung (schon seit ein paar Jahren) so weit, dass so etwas flüssig mit sehr kleinen Computern dargestellt werden kann, nämlich Smartphones; zuvor waren solche Konzepte stark durch den fehlenden Bewegungsspielraum (wegen Kabeln…) eingeschränkt.

Virtual Reality

Bei dem Schlagwort „Virtual Reality“ handelt es sich um das komplette Eintauchen in eine andere Welt. Dazu setzt man sich eine schließende Brille auf, hinter der sich ein Display befindet, so dass man komplett in diese virtuelle Welt eintaucht, ohne die reale Umgebung zu sehen.
Es gibt unterschiedlichste Varianten, wie man sich nun darin fortbewegt oder man mit etwas interagiert (denn eine Maus oder Touch-Eingabe ist dann natürlich schwierig), die Immersion ist auf jeden Fall immens; man fühlt sich wirklich an dem anderen Ort und muss beim Absetzen der Brille auch erst einmal kurz die Orientierung wieder finden.
Virtual Reality kann man nicht in einem Video anschauen; bevor man so eine Brille selbst aufgehabt hat, kann man sich keine wirkliche Vorstellung davon machen.

Chris beschäftigt sich im Bereich von Virtual Reality vor allem mit der Frage, wie die Interaktion inhaltsgemäß am sinnvollsten ist und wo VR wirklich einen Mehrwert bietet (denn in vielen Fällen wird hier nur der „Wow-Faktor“ der Immersion genutzt, einen Mehrwert gegenüber einer Nicht-VR-Darstellung aber nur selten überlegt).

Virtual Reality ist momentan sehr präsent im Spiele-Bereich, wo es ja tatsächlich um die Abschottung und das Eintauchen in virtuelle Welten geht. Bei der Kommunikation (B2B und Werbung) wird sich erst noch herausstellen, ob VR das richtige Medium ist.

AugmentedAugmented Reality

„Augmented“ bedeutet, das Bestehende zu erweitern. Entsprechend geht es bei „Augmented Reality“ nicht darum, eine eigene Welt zu schaffen, sondern die bestehende Welt mit Inhalten zu ergänzen.
Dafür gibt es verschiedene Herangehensweisen; die Variante, mit der Chris üblicherweise zu tun hat, arbeitet auf Basis der Kamera eines Geräts. So wird auf dem Display eines Smartphones oder Tablets das jeweilige Kamerabild dargestellt, dann aber mit virtuellen Inhalten erweitert. Aus einer gefilmten Titelseite eines Katalogs kommen im Kamerabild auf dem Smartphone plötzlich die Produkte aus dem Katalog heraus.

Obwohl AR schon sehr verbreitet ist, macht es dem Endnutzer immer wieder Spaß, damit „herumzuspielen“. Für die Kommunikation über ganz konkrete Produkte ist das daher eine der beliebtesten Arten, Inhalt mit Unterhaltung zu verbinden.

hololens_chrisMixed Reality

Der Modebegriff „Mixed Reality“ beschreibt in Ermangelung eines vernünftigen eigenen Begriffs eine Mischung aus VR und AR. Während bei Augmented Reality ja der Eindruck „getrübt“ wird, indem man einfach an seinem Smartphone vorbei schauen kann und sieht, dass die tollen „augmented“ Inhalte nur auf dem Smartphone generiert wurden, möchte „MR“ hier ähnlich wie VR eine vollständige Immersion erreichen.
So funktioniert das auch wieder über eine Brille, die aufgesetzt wird und diesmal aber transparent ist (so, dass man die reale Welt sieht) und auf deren Gläser der virtuelle Inhalt (aus Sicht des Betrachters) an die reale Welt ergänzt wird. Die virtuelle und die reale Welt verschmelzen also zu 100%.
Im Moment gibt es keine „Consumer“-Geräte, die diese Darstellung unterstützen, es ist aber zu erwarten, dass MR vor allem für den Berufsalltag (in allen Berufsfeldern) ein großer Trend wird.

 

Bei der unexpected GmbH hat Chris unter anderem AR- und VR-Projekte für die Robert Bosch GmbH und die Julius Blum GmbH realisiert.
Primär arbeitet er für VR mit dem OpenVR SDK und für AR mit Vuforia, beides in Verbindung mit Unity.
Für „Mixed Reality“ hat er Erfahrungen mit der HoloLens und zuvor bereits ein paar Konzept-Apps entwickelt, die die Google Cardboard-Technologie zusammen mit der Smartphone-Kamera verwenden.

Chris

Chris

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